Ein „Kolding“ aus Sockenwolle

„Kolding“ heißt ein Riesenschal mit ungewöhnlicher Form, den ich schon länger einmal stricken wollte. Hier ist mein erster Versuch – mit einigen Details wie Garnverbrauch, Nadeln und Material.

Der Kolding ist eine kostenpflichtige Anleitung von ChrisBerlin, die man zum Beispiel auf Ravelry kaufen kann. Ich habe mich für das sehr weiche Sockengarn Lana Grossa Meilenweit 100g Seta in einem hellen Rosa entschieden. Verbraucht habe ich ziemlich genau viereinhalb Knäuel, also 450 g.

In der Breite stimmte meine Maschenprobe mit Nadelstärke 3,5 ziemlich genau mit der aus der Anleitung überein. In der Länge allerdings habe ich auf 10 cm deutlich mehr Reihen gebraucht. Daher habe ich in der Mitte ca. 10 cm geradeaus gestrickt (was das bedeutet, weißt du, wenn du die Anleitung hast – und die brauchst du ja ohnehin, wenn du den Schal nachstricken willst.

Außerdem habe ich am Anfang, am Ende und in Teil 2 und 5 jeweils 6 Reihen mehr gemacht.

Trotzdem hatte ich am Schluss vor dem Waschen und Spannen nur eine Länge von ca. 165 cm. Breite in der Mitte, Patentmuster etwas auseinandergezogen: ca. 80 cm.

So sah mein Kolding vor der ersten Wäsche aus.

Doch nach der Wäsche habe ich den Schal auf einem Wäscheständer liegend etwas auseinandergezogen, noch nicht einmal gespannt. Danach hat er sich auf ca. 185 cm gelängt, und da sich das Gestrick zudem etwas entspannt hatte, ist er sogar noch etwas breiter geworden.

Ich gehe übrigens davon aus, dass er sich beim Tragen nochmal etwas vergrößert – ein durchaus gewünschter Effekt, obgleich ich mit den jetzigen Maßen auch ganz zufrieden bin.

Übrigens habe ich den Schal, wie viele andere auch, bei denen ich es gesehen habe, keine Kontrastfarbe verwendet. Stattdessen habe ich Teil 5 in der abweichenden Version von Kerstin Eschenfelder gestrickt. Wie das geht, erfährt man in der Facebook-Gruppe „KOLDING-Schal – DIE Gruppe“. Hier ist die Anleitung zu diesem Teil, nach Aussage der Erstellerin mit Genehmigung der Autorin des Originals hinterlegt. 


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