„Juneberry“-Cardigan in Raglan-von-oben-Technik (RVO) aus Lace-Garn

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Zuerst hatte ich das Garn gefunden, das ich unbedingt mal ausprobieren wollte: Lana Grossa Lace Merino Print* (Farbe 124). Die Farbkombi aus Pink, Grau und Grün sah auf Bildern und im Knäuel supertoll aus. Dann habe ich nach einer Anleitung dafür gesucht, und den „Juneberry“ auf Ravelry gefunden. Der Cardigan wird an einem Stück von oben nach unten gestrickt = Raglan von oben (RVO). Es ist wirklich, wirklich ein tolles Modell, und ich habe gleich schon den nächsten angeschlagen.

Bei dem Muster, das hier durch den Garnverlauf entstanden ist, bin ich mir allerdings nicht ganz so sicher. Je nachdem, wie viele Maschen gerade auf der Nadel waren, sind natürlich die Streifen unterschiedlich breit geworden. Das hatte ich mir, ehrlich gesagt, vorher nicht so überlegt.

Aber der Cardigan selbst ist supersuperleicht, weich und angenehm zu tragen – sogar direkt auf der Haut, obgleich ich eigentlich bei Schurwolle etwas empfindlich bin. Ich habe weniger als 250 Gramm für Größe 40 verbraucht.

Gestrickt habe ich mit einer Holzrundstricknadel Knit Pro Cubics* in Stärke 3,5. Für die Ärmel habe ich ein ebensolches Nadelspiel der gleichen Stärke verwendet.

Da das Garn um einiges dünner ist als das im Originalmodell, habe ich mich einfach an die Maschenzahlen für die Größe XXL gehalten. Welches die richtige Größe war, habe ich aus den Maßen der wirklich sehr ausführlichen und komfortablen Anleitung ermittelt. Die Jacke ist etwas weit geworden, und nach dem Waschen hat sie auch nochmal etwas an Länge zugelegt, aber sie ist definitiv so ziemlich Gemütlichste, was ich je gestrickt habe.

Jetzt, wie gesagt, stricke ich den Juneberry gleich nochmal aus etwas dickerer Baby-Merino-Wolle in einfarbig. Dazu dann später mehr.

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